Mag. Barbara Wernisch, geb. 1966, verheiratet

Meine persönlichen Erfahrungen mit meinen Themenschwerpunkten

 

Scheidung –Trennung

Schon während meiner Studienzeit habe ich mich für Familien in Krisensituationen eingesetzt.  Ich gründete 1998 den Verein für Familienmediation. Organisatorisch initiierte ich die Gründung des  Frauenfluchtpunktes in Oberkärnten sowie die Mädchen- und Frauenberatung. Im Zuge meiner Projektarbeit für Frauen arbeitete ich elf Jahre in einer Arbeitsgemeinschaft mit Notaren, Sachverständigen und Psychotherapeutinnen.  Mich faszinierte dabei vor allem der „win-win-Lösungsansatz“ im Gegensatz zum „Rosenkrieg“.

                                                                    

Krankheit

„Unter fast jedem Dach, gibt´s ein Ach!“ Schon im jungen Erwachsenenalter musste ich miterleben, wie meine Mutter aufopferungsvoll, jahrelang meine kranke Großmutter betreute und pflegte.  Auch ich war in dieses Familiensystem involviert und lernte alle Höhen und Tiefen einer derartigen Belastung kennen. Zum Thema „Zu Lasten der Frau – Pflege eines Angehörigen Zuhause“ schrieb ich meinen 2. Teil der Diplomarbeit. Dabei lernte ich auch, wie wichtig es ist, zeitgerecht professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Als Beraterin ist es mir heute ein großes Anliegen, den Hilfesuchenden zuzuhören, zu helfen und zu entlasten.

 

Verlust – Trauer

Meine Motivation mich mit den Themen Verlust und Trauer zu befassen entstand durch die Heirat eines Witwers mit vier minderjährigen Kindern. Ich war herausgefordert, mich mit dem Tod einer von den Kindern geliebten Mutter und einer von dem Mann geliebten Frau auseinanderzusetzen. Die tiefgreifenden psychischen Folgen, die ein derartiger Verlust auslöst, zu bearbeiten wurde mein „privates Lebensthema“.

Das Zusammenleben in der Stieffamilie hat mein Einstellungs- und Handlungsrepertoire verändert und erweitert. Die Trauer gehört ebenso wie die Freude zum Leben. Hierbei die Balance zu finden, um ein Leben in Würde leben zu können, ist meines Erachtens erstrebens- und wünschenswert.

 

Was ist mir wichtig

  • Krisen als Chance zur Persönlichkeitsentwicklung zu sehen, sein Leben positiv zu verändern.

     

  • Empathisches Miteinander

     

  • Gut zuhören und beobachten, um Zusammenhänge zu erkennen und einen Weg, eine Lösung zu finden, an die nicht gedacht wurde.

     

  • Herzlichkeit, Geduld und Ausdauer                                                                           

  • Laufende Weiterbildung ist für mich sehr wichtig und eine Selbstverständlichkeit     

 

Was macht mir Freude

  • Wenn ich Menschen in schwierigen Lebensphasen helfen kann, ihre Anliegen, Wünsche und Ziele zu verwirklichen.

     

  • Neues zu entdecken, mich in ein Thema zu vertiefen, zu lernen, etwas auszuprobieren und mich weiterzuentwickeln.

     

  • Rituale mit Klientinnen und Klienten zur Entlastung in ausgewählten Naturräumen.

     

  • Ausdrucks-Tanz – „Mich interessiert nicht wie ich mich bewege, sondern was mich bewegt.“ In die Bewegung reingehen und Ressourcen suchen.

 

Ausbildung

 

  • Diplomstudium der Pädagogik in Kombination mit Grundlagen der            Psychologie und der psychosozialen Praxis

         Diplomarbeitsthemen: "Im Angesicht des Todes - Trauerprozesse von  Halbwaisen",

         bei O.Univ. Prof. MMag. Dr. Jutta Menschik-Bendele;

         "Zu Lasten der Frau - Pflege kranker Angehöriger Zuhause", bei Prof. Dr. Walter

         Tietze), Alpe-Adria-Universität Klagenfurt

                                           

  • Hospizausbildung                                                                                                           
  • Mediationsausbildung

 

Berufserfahrung im Beratungsbereich

  • Berufliche Frauenberatung und psychosoziale Beratung                                           Pro mente Kärnten Gesellschaft für psychische und soziale                          Gesundheit, Spittal/Drau (2 Jahre)                                                                                  
  • Psychosoziale Beratung, Sterbebegleitung und Mediation                                        A. ö. Krankenhaus Spittal/Drau GmbH  (3 Jahre)                                                                                                              
  • Projektleiterin - Verein für Familienmediation und Frauenfragen,                  Frauenfluchtpunkt, Spittal/Drau (9 Jahre)                                                                                                                                   
  • Berufsberatung, Krisenintervention, Scheidungsbegleitung                                 Oberkärntner Mädchen- & Frauenberatung, Spittal/Drau (3 Jahre)                                                   
  • Berufsausbildungsassistenz für Jugendliche,  Krisenintervention, Öffentlichkeitsarbeit, Entwicklung von Konzepten                                              autArK Soziale Dienstleistungs-GmbH, Villach (4 Jahre)                                                                                                                            
  • Unternehmerin im Sozialbereich, Beratung bei Beziehungsproblemen,      Scheidung, Trennung, Krankheit, Verlust und Trauer                                       Frauen- & Männerberatung GmbH, Spittal/Drau und Salzburg-Stadt (3 Jahre)

 

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